Alpha-Helix
Die Alpha-Helix ist ein kleiner schraubenförmig gewundener Bestandteil des Haarproteins.
Akne
Akne entsteht durch eine übermäßige Talgproduktion, verbunden mit einer Verhornungsstörung Bei Akne vertropfen die Talgdrüsenöffnungen, und es entstehen Mitesser (Komedonen). Wenn sich diese durch Bakterien entzünden bilden sich Pickel. Man unterscheidet zwischen der leichten, oberflächlichen Akne und der schwereren, tiefen Akne mit tief unter der Haut liegenden entzündeten Knoten. Tiefe Akne kann zur Narbenbildung führen.
Alexandritlaser
Der Alexandritlaser hat eine Wellenlänge von 755 Nm mit einer Impulslänge von 2 - 50 ms und wird auch noch für die Epilation angeboten.
Altersflecken
Altersflecken entstehen durch Pigmentansammlungen in der Oberhaut. Die bräunlichen, wenige Zentimeter großen Altersflecken (synonym: Lentigo senilis oder Lentigo solaris) stellen eine gutartige Hautveränderung dar. Sie sind das Ergebnis einer Zellschädigung durch langjährige UV-Bestrahlung der Haut. Altersflecken treten vor allem an Stellen des Körpers auf, die besonders der Sonne ausgesetzt sind, wie Handrücken, Unterarme, Gesicht und Dekolleté. Helle Haut, Sonnenbrände, oder häufige Sonnenbäder auch ohne Sonnenbrände, begünstigen die Entstehung. Altersflecken können schon ab dem 40. Lebensjahr auftreten. Bei über 60-Jährigen sind in Deutschland über 90% betroffen. Altersflecken sind im Gegensatz zu klassischen Sommersprossen dauerhaft sichtbar. Mit der schonenden IPL-Technologie lassen sich Altersflecken sehr erfolgreich entfernen.
Allergen
Als Allergen wird der Stoff bezeichnet, der Allergien hervorrufen kann
Allergie
Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeit gegenüber körperfremden Substanzen.
Allergologie
Die medizinische Forschungsrichtung, die sich mit der Untersuchung der verschiedenen Allergien befasst, wird als Allergologie bezeichnet.
Alopezie
Alopezie ist ein Sammelbegriff für alle Arten von unnatürlichem Haarausfall.
Alopecia areata
Alopecia areata ist der medizinische Begriff für kreisrunden Haarausfall.
Aminosäure
Aminosäuren sind für den menschlichen Stoffwechsel unentbehrliche Eiweißbausteine.
Anagenfollikel
Anagenfollikel ist ein Haarorgan das sich in der Wachstumsphase (Anagenphase) befindet.
Anagenhaar
Anagenhaar ist ein Haarorgan das sich in der Wachstumsphase (Anagenphase) befindet.
Anagenhaarausfall
Der Anagenhaarausfall bezeichnet einen unnatürlichen Haarausfalls infolge eines massiven Störeinflusses bei dem das Haar schon in der Wachstumsphase ausfällt.
Anagenschub
Anagenschub bezeichnet eine Erhöhung der Anzahl der in der Wachstumsphase befindlichen Haare.
Anaphorese
Eine Anaphorese kann bei einer Nadelepilation als Vorbehandlung eingesetzt werden. Durch Gleichstrom werden Poren geöffnet, wodurch die Behandlung erleichtert wird.
Androgene
Androgene ist der Sammelbegriff für männliche Sexualhormone. Von androgenetischer Haarausfall sind vor allem Männer betroffen.
Apokrine
Apokrine ist der medizinische Begriff für Schweißdrüse, die für den Körpergeruch des Menschen verantwortliche Duftdrüsen, die vor allem im Bereich der Achseln und Genitalien vorkommen.
Arrector pili
Arrector pili ist der medizinische Begriff für Haaraufrichtemuskel.
Arterien
Arterien sind Blutgefäße die sauerstoffreiches Blut vom Herzen zu Organen und Gewebe führen.
Arteriolen
Als Arteriolen wird der letzte Gefäßabschnitt der Arterien vor den Kapilaren bezeichnet.
Atrichie
Als Atrichie wird die angeborene Unfähigkeit der Haarorgane, einen Haarschaft zu bilden bezeichnet.
AT-Quotient
Der AT-Quotient ist die Maßeinheit, des Verhältnisses der Haare in der Wachstumsphase (Anagen) zu der Anzahl der Haare in der Ruhephase (Telogen).
Augenringe
Augenringe entstehen durch Sauerstoffdefizit im Gewebe, wodurch es müde und kraftlos wirkt. Sauerstoffmangel entsteht bei zu wenig Schlaf oder durch zu langen Aufenthalt in schlecht gelüfteten Räumen. Augenringe können auch genetisch beding sein. Die Blutgefäße liegen dann so dicht unter der extrem dünnen Haut der Augenlider, dass man sie als bläuliche Schatten wahrnimmt.
Auszupfen
Das Auszupfen einzelner Haare mittels Pinzette wird vor allem bei Gesichtshaaren verwendet. Das Auszupfen der Haare bedeutet jedoch eine mechanische Reizung, die eine Mehrdurchblutung der Haarwurzeln verursacht, die im androgenitischen Bereich (unterhalb der Augen, oberhalb des Halses) zu vermehrtem Haarwachstum führen kann.
Basalmembran
Die Basalmembran ist das dünne, feines Häutchen, das eine trennende Funktion hat, z.B. zwischen Lederhaut (Dermis) & Oberhaut (Epidermis)
Basalzellschicht (Stratum basale)
Die Basalzellschicht besteht überwiegend aus Basalzellen und ist die unterste Zellage der Epidermis. Die Basalzellen verbinden die Epidermis mit der Dermis. Durch Zellteilung in der Basalzellschicht können neue Hautzellen oder Haarzellen gebildet werden.
Besenreiser
Besenreiser sind Erweiterungen kleinster venöser Gefäße. Sie liegen unmittelbar unter der Haut und heißen so, weil sie Besenreisig ähnlich sehen. Beschwerden treten in diesem Stadium der Gefäßveränderung nicht auf. Es ist der Beginn einer Schwäche der Venenwände, die rasch fortschreiten und immer größere Gefäße betreffen kann. Ohne eine wirksame Behandlung können sich Besenreiser verschlimmern und zu ausgeprägten Krampfadern oder einem Unterschenkelgeschwür (sog. Ulcus cruris) ausweiten.
Bindegewebe
Das Bindegewebe ist der Hauptbestandteil der Lederhaut. Die Kollagenfasern des Bindegewebes sind für die Festigkeit und Belastbarkeit der Haut durch mechanische Einwirkung (Stoß, Schub, Zug) verantwortlich.
Bleichen
Die Bleichung von dunklen, aber relativ feinen Gesichtshaaren mittels Hydrogenperoxid kann die Gesichtsbehaarung weniger sichtbar gemacht werden. Ein Nachteil dabei ist, dass die Behandlung immer wieder erneut durchgeführt werden muß. Gelegentlich treten allergische Reaktionen auf das Bleichungsmittel auf.
Blitzlampe
Bei der Lichttechnologie IPL, IPL2 (auch Blitzlampentechnologie genannt) handelt es sich um ein nicht-invasives und nicht-ablatives Verfahren. Durch optische Filter wird das Licht einer (Xenon-) Blitzlampe auf ein bestimmte Wellenlängen reduziert. Abhängig von der Wellenlänge durchdringt das Licht die Haut bis zu einer bestimmten Tiefe. Aufgrund der selektiven Photothermolyse wird die Erwärmung und damit die Zerstörung gezielter Trägerstrukturen erreicht. Die Blitzlampentechnologie wird in der Photorejuvenation oder Hautauffrischung (Behandlung von Teleangiektasien, erweiterte Äderchen, Sonnenschäden und Photoalterung, Entfernung bzw. Linderung kleiner Falten), vor allem aber in der Behandlung vaskulärer Läsionen sowie auch in der Entfernung pigmentierter Läsionen bzw. Tattoos und in der dauerhaften Haarentfernung erfolgreich eingesetzt.
Ceramide
Ceramide bezeichnet eine Gruppe natürlicher Lipide, die in der Haut und im Haar (Zellmembrankomplex) vorkommen. Sie sind insbesondere wichtig für den Zellzusammenhalt.
Cortex
Die Cortex ist Faserschicht bzw. Faserstamm des Haares.
Cortexzelle
Die Cortexzellen sind die spindelförmigen Zellen des Faserstamms.
Conditioner
Conditioner sind Haarpflegemittel zur Verbesserung und Erhalt bestimmter Haareigenschaften.
Couperose
Als Couperose werden feinste Gefäßerweiterungen die netzartig fein an der Hautoberfläche durchschimmern bezeichnet. Dabei handelt es sich um arterielle Gefäßneubildungen in der Haut, bei der von einem zentralen Gefäß, Gefäßerweiterungen (sog. Teleangiektasien) ausstrahlen. Die Entfernung der Couperose kann die schonene IPL2-Technologie eingesetzt werden.
Cuticula
Cuticula ist die Schuppenschicht des Haares, die aus 6-10 übereinander liegenden Cuticulazellen besteht, die durch eine Kittsubstanz fest miteinander verbunden sind.
Cuticulazellen
Cuticulazellen ist die lateinische Bezeichnung für die beiden äußeren Hautschichten des menschlichen Körpers (Oberhaut und Lederhaut).
Dauerhafte Haarentfernung
Die dauerhafte Haarentfernung ist von der FDA (Food an Drug Administration USA) als signifikante Haarreduktion für einen Zeitraum der länger als der Haarzyklus in der entsprechenden Region ist, definiert. Die älteste Methode für die Dauerhafte Haarentfernung ist die Nadelepilation. Die erfolgreichste und schonendste Methode ist derzeit die IPL2-Technologie.
Dehnungsstreifen
Dehnungsstreifen sind Risse im Unterhautgewebe. Sie treten besonders an Bauch und Hüften auf und sich erst bläulich-rot, später gelblich-weiß. Sie entstehen einerseits während Zeiten hormoneller Umstellungen (Pubertät, Schwangerschaft, hormonelle Erkrankungen, Hormontherapie) oder bei mechanischer Belastung der Haut, z.B. schneller Gewichtszunahme.
Depilation
Die Depilation (lat. Pilus = Haar) bezichnet die vorübergehende oberflächliche Enthaarung (wachsen, zupfen, Enthaarungscremes, rasieren).
Dermis
Dermis ist die oberste Hautschicht, auch Lederhaut genannt.
Dermatologe
Ein Dermatologe ist ein Facharzt für Hautkrankheiten.
Diffundieren
Im Zusammenhang mit der IPL-Technologie bezeichnet das Diffundieren das Eindringen des Lichtes in die Haut.
Dihydrotestosteron
Dihydrotestosteron ist eineabgeleitete Form des Testosteron. Dabei handelt es sich um eine Hormonform, die den männlichen Haarausfall (Androgenetischer Haarausfall) verursacht.
Diodenlaser
Der Diodenlaser arbeitet mit einer Wellenlänge von 800 - 810 nm. Er benutzt als Lichtquelle Dioden (Halbleiter).
Direktzieher
Direktzieher sind eine Klasse von Farbstoffmolekülen, die sich hauptsächlich an der Oberfläche des Haares anlagern.
Disulfidbrücke (Cystinbindung)
Die Disulfidbrücke ist eine Querverbindung zwischen den Peptideketten des Haares.
Effluvium
Effluvium bezeichnet den Vorgang des Haarausfalls.
Eflornithin
Eflornithin hemmt die Synthese von Stoffen, die für die Regulation und Differenzierung von Haarfollikeln wichtig sind. Die erzielte Hemmung des Haarwuchses setzt allerdings eine lebenslange, regelmäßige (tägliche) Anwendung der wirkstoffhaltigen Creme voraus.
Ekzem
Ekzeme (auch Dermatitis genannt) sind exogene oder endogene, allergische oder irritativ ausgelöste entzündliche Hautveränderungen.
Ekkrine Schweißdrüse
Ekkrine Schweißdrüsen sind Thermoregulatoren der Haut, die zur Bildung des Säureschutzmantels beitragen.
Elastin
Elastine sind Bestandteil des Hautbindegewebes, die für die Festigkeit und Elastizität der Haut verantwortlich sind.
Elektroepilation
Bei der Elektroepilation (auch Strom- oder Nadelepilation genannt) wird eine feine Sonde entlang des Haarkanals zur Haarwurzel geführt und gibt dort einen kurzen Stromimpuls ab Damit wird die Haarpapille zerstört. Der Erfolg der Methode hängt sehr von den Fähigkeiten des Behandlers ab. Nur bei richtiger Anwendung sind dauerhafte Ergebnisse zu erzielen und bleiben keine Narben zurück.
Elektrolyse
Bei der Elektrolyse wird ein galvanischer Strom in den Haarfollikel geleitet, was zur örtlichen Bildung von Natronlauge und damit zur Zerstörung des umgebenden Gewebes auf chemischen Weg führt.
Enthaarung
Bei der Haarentfernung oder Enthaarung unterscheidet man grundsätzlich die temporäre (Depilation) und dauerhafte (Epilation) Haarentfernung.
Epidermis
Epidermis ist die medizinische Bezeichnung der Oberhaut.
Epilation
Die Epilation (lat. Pilus = Haar) ist die dauerhafte Haarentfernung durch Zerstörung der Haarpapille, die durch folgende Methoden durchgeführt werden kann: Nadelepilation, Laserhaarentfernung und Haarentfernung mittels intensiv gepulstem Licht (Blitzlampen).
Epilationscreme, Enthaarungscreme
Epilationscremes oder Enthaarungscremes wirken meist auf der Basis von Thioglykolate, die zur chemischen Auflösung der Haarstruktur führen und damit zum Abbruch der Haare. Als Nebenwirkungen treten Hautreizungen und Kontaktallergien auf.
Epikutane Zufuhr
Epikutane Zufuhr bezeichnet die Verabreichung von Wirkstoffen, die in einen Träger eingebaut sind und dem Organismus auf äußerem Wege (Beispiel: Lotion) zugeführt werden.
Erythem
Erythem ist eine entzündliche Rötung der Haut durch verstärkte Durchblutung bei durch Gefäßerweiterung, z.B. bei einem Sonnenbrand.
Eumelanin
Eumelanin ist ein natürliches braun-schwarzes Pigment.
Falten
Falten entstehen durch den Abbau von Bindegewebsfasern (Kollagen), die für die Elastizität und Spannkraft der Haut verantwortlich sind. Aber auch weitere Faktoren sind für die Faltenbildung im Gesicht verantwortlich, z.B. das normale Gesichtsmuskelspiel, individuelle Lebensgewohnheiten und Umwelteinflüsse können Ursachen für die Entstehung und Bildung kleinerer und größerer Falten sein. Die natürliche Hautalterung wird vor allem durch übermäßige Sonneneinstrahlung durch intensives Sonnenbaden oder zu häufige Solarienbesuche beeinflusst. Die Kollagenfasern in der Haut verlieren ihre Elastizität und werden dünner. In besonderem Maße führt ein Verlust an Feuchtigkeit zur Falten-Bildung im Mund- und Augenbereich. Die Abnahme der kollagenen Elastizität und die resultierenden Durch die Anwendung entsprechender Hautpflegeprodukte kann der Fett- und Feuchtigkeitshaushalt der Haut reguliert, nicht aber die Spannkraft des Bindegewebes regeneriert werden.
Faserstamm
Der Faserstamm ist der aus Cortex und Medullazellen bestehende Teil des Haarschaftes.
Fibrille
Fibrille sind keratinhalte Fasern im Haar, die für die hohe Festigkeit der Haare sorgen.
Follikel
Ein Follikel ist eine Einstülpungen in der Oberhaut.
Follikeldichte
Die Follikeldichte gibt die Anzahl der Haarorgane bzw. Haarfollikel an.
Follikeltransformation
Die Follikeltransformation ist die Veränderung des Volumens des Haarorgans und damit der Stärke des herauswachsenden Haares.
Follikelmatrix
Die Follikelmatrix ist der die Haarpapille umgebende, untere Bereich der Haarzwiebel.
Gefäßsternchen
Gefäßsternchen sind feinste Gefäßerweiterungen die netzartig fein an der Hautoberfläche durchschimmern. Dabei handelt es sich um arterielle Gefäßneubildungen, bei der von einem zentralen Gefäß, Gefäßerweiterungen (Teleangiektasien) abgehen. Zur Entfernung der Gefäßsternchen ist die IPL-Technologie sehr gut geeignet. Eine weitere Ausweitung kann vermieden werden, wenn man die Sonne und starke Temperaturveränderungen vermeidet.
Haaraufrichtemuskel (Musculus arector pili)
Der Haaraufrichtemuskel (Musculus arector pili) kann das Haar aufrichten z.B. bei Gänsehaut.
Haarbalg
Ein Haarbalg ist die äußerste bindegewebige Hülle des Haarfollikels in der Dermis.
Haardichte
Die Haardichte gibt die Anzahl der Terminalhaare pro cm auf der behaarten Kopfhaut des Erwachsenen an. Die Haardichte ist wesentlich geringer als die Haarfollikeldichte
Haardurchmesser
Haare mit einem Durchmesser von 60 Mikrometer werden als feines Haar bezeichnet, Haare mit 60-80 Mikrometer Durchmesser als normales Haar, solche mit mehr als 80 Mikrometer Durchmesser als dickes Haar.
Haarentfernung, Dauerhafte Haarentfernung
Bei der Haarentfernung oder Enthaarung unterscheidet man die temporäre Haarentfernung (Depilation) und dauerhafte Haarentfernung (Epilation). Für die dauerhafte Haarentfernung gibt es die Laserbehandlung oder die IPL, IPL2-Technologie sowie die Enthaarung per Nadelepilation.
Haarfollikel
Ein Haarfollikel ist eine Einstülpung in der Oberhaut.
Hairfree Gel
Haarfree Gels wie z.B. Vaniqa sind Wachstumshemmer. Der Wirkstoff kommt aus der Therapie der Schlafkrankheit. Er hemmt die Synthese von Stoffen, die für die Regulation und Differenzierung von Haarfollikeln wichtig sind. Die erzielte Hemmung des Haarwuchses setzt allerdings eine permanente (mehrmals tägliche) und lebenslange Anwendung der wirkstoffhaltigen Creme voraus.
Haarmatrix
Die Haarmatrix ist die Zellschicht über der Papillenkuppel, von welcher die Zellteilung bzw. das Haarwachstum ausgeht.
Haarpapille
Die Haarpapille ist ein kegelförmiges Gebilde aus Zellen der Lederhaut am Grunde des Haarbalgs mit Blutgefäßen. Die Haarpapille ernährt die Haarzwiebel.
Haarschaft
Der Haarschaft ist die ausgereifte, keratinisierte Faser, die aus Spindelzellen und dachziegelartigen Cuticulazellen aufgebaut ist.
Haartypen
Je nach Durchmesser und Pigmentierung werden Lanugo- (Flaum-), Vellus-(Woll-) und Endhaare (Terminalhaare) unterschieden. Lanugohaare sind feine, unpigmentierte (helle) Haare. Vellushaare sind feine, marklose aber pigmentierte Haare. Terminalhaare sind dicke, markhaltige und stärker pigmentierte Haare.
Haarwurzel
Die Haarwurzel ist der innere Teil des Haares, der in der Haut liegt.
Haarzwiebel
Die Haarzwiebel ist der tief im Hautgewebe versenkte Abschitt des Haarorgans. Sie ist die Wiege des Haarschaftes und besteht aus der Haarpapille und den angehenden Spindelzellen.
Haarzyklus
Der Haarzyklus ist der Ablauf des Haarwachstums in unterschiedlichen sich wiederholenden Phasen (Anagen, Katagen, Exogen, Telogen).
Hautdehnungsstreifen (Strie)
Hautdehnungsstreifen sind Risse im Unterhautgewebe. Sie entstehen besonders an Bauch und Hüften, aber auch an der Brust und sind erst bläulich-rot, später gelblich-weiß. Hautdehnungsstreifen haben ein ähnliches Aussehen wie Narben. Sie entstehen einerseits während Zeiten hormoneller Turbulenzen (Pubertät, Schwangerschaft, hormonelle Erkrankungen, Hormontherapie) oder als Zeichen von mechanischer Belastung der Haut bei exzessiver, schneller Gewichtszunahme. Dehnungsstreifen, die infolge einer Schwangerschaft entstehen, werden Schwangerschaftsstreifen genannt. Betroffen davon sind besonders Frauen mit schwachem Bindegewebe.
Hauttypen Typisierung nach Fitzpatrick
Fitzpatrick unterschiedet die 6 Hauttypen (-farben) nach. Hauttyp 1 ist ein sehr heller Typ, Hauttyp 6 ist ein sehr dunkler Hauttyp (z.B. Schwarzafrikaner).
Hämangiom
Ein Hämangiom bezeichnet die gutartige Neubildung von Blutgefäßen, die meist angeboren ist. Es wird das kapillare und das kavernöse Hämangion unterschieden. Das kapillare Hämangiom bildet sich aus Kapillaren mit sehr kleinem Innendurchmesser hauptsächlich in der Haut oder Schleimhaut. Es macht sich durch rötliche Verfärbungen im Kopf-Hals-Bereich bemerkbar. Kavernöse Hämangiome bestehen hingegen aus weiten Gefäßräumen und sind in der Regel rötlich bis bläulich gefärbt. Es findet eine weitere Unterteilung in kutanes und subkutanes sowie eine gemischte Form statt.
Das kutane Hämangiom ist durch einen scharf begrenzten, flachen oder erhabenen Knoten gekennzeichnet. Es bildet sich meistens innerhalb von zwei bis fünf Jahren von selbst zurück. Beim subkutanen Hämangiom schimmert ein unscharfer, bläulicher, eher flacher Tumor durch die Haut, der sich seltener als die kutane Form spontan von selbst zurück bildet. Treten mehrere Hämangiome zusammen auf, handelt es sich um die so genannte Hämangiomatose. Sie steht meist im Zusammenhang mit bestimmten Erbkrankheiten wie dem Blue-rubber-bleb-naevus-Syndrom, dem Hippel-Lindau-Syndrom, dem Mafucci-Syndrom oder dem Sturge-Weber-Krabbe-Syndrom.
Hirsutismus
Hirsutismus ist eine krankhafte Überbehaarung die meist auf eine Veranlagung zurückzuführen ist. Dunkelhaarige Menschen und Südländer sind häufiger betroffen und leiden auch stärker darunter als blonde Menschen. Ursachen für Hirsutismus können auch vermehrte männliche Hormonproduktion in den Eierstöcken, verstärkte Hormonbildung in den Nebennieren, Störungen der für die Hormonproduktion zuständigen Regelzentren im Gehirn, starkes Übergewicht Typ II- Diabetes ("Altersdiabetes"), Unterfunktion der Schilddrüse oder Medikamente verschiedenster Stoffgruppen sein.
Hormon
Ein Hormon ist ein körpereigener Stoff von Lebewesen, spezifisch auf bestimmte Organe wirkend und deren Funktion regulierend.
Hormonbehandlung
Je nach Ursache kann der Frauenarzt oder Hormonspezialist (Endokrinologe) eine Hormonbehandlung empfehlen, die die Entstehung und die Wirkung der männlichen Geschlechtshormone auf das Haarwachstum blockiert. Antiandrogene wirken vor allem beim Hirsutismus günstig, bei der Hypertrichose hingegen haben sie höchstens einen geringen Effekt.
Hormonhaushalt
Der Hormonhaushalt bezeichnet die Summe der Hormone und ihrer Wirkung im Organismus.
Hornschicht
Die Hornschicht (Stratum corneum) ist die äußerste, aus 10-12 Zelllagen bestehende Zellschicht. Die volle Funktionsfähigkeit ist von größter Bedeutung für die Gesunderhaltung der Haut.
Hornschichtbarriere
Die Hornschichtbarriere liegt zwischen der Körnerzellschicht und der Hornschicht. Die Schutzfunktion liegt in der Abwehr von Fremdstoffen (Chemikalien, Bakterien, Pilze, Viren) und der Verhinderung des Wasserverlustes
Hornschichtfett
Das Hornschichtfett hält die Zornzellverbände zusammen. DasHornschichtfett wird in den obersten Lagen langsam abgelöst.
Hornzelle
Eine Hornzelle ist eine fast vollständig mit Keratin angefüllte Zelle, die verhornt sind.
Hypotrichie
Hypotrichie bezeichnet die angeborene oder im Verlauf des Lebens erworbene deutliche Reduzierung der Anzahl der funktionstüchtigen Haarorgane.
Hypertrichose
Unter Hypertrichose (griechisch,. Überbehaarung. ) versteht man stärkeres Wachstum von Haaren, als es dem betreffenden Körperteil, Alter, Geschlecht oder Rasse entspricht. Dieses Haarwachstum ist von männlichen Sexualhormonen (Androgenen) unabhängig. Das normale körperliche Behaarungsmuster variiert rassenbedingt sehr stark, weshalb die Abgrenzung zwischen normaler Behaarung und Hypertrichose nicht scharf ist.
Intense Pulsed Light
Bei der intensiv gepulsten Lichttechnologie - Intense Pulsed Light (IPL) - handelt es sich um ein innovatives, nicht-invasives und nicht-ablatives Verfahren. Durch optische Filter wird das Licht einer hochenergetischen (Xenon-) Blitzlampe auf ein bestimmtes Wellenlängenfenster reduziert. Abhängig von seiner Wellenlänge durchdringt das Licht die Haut bis zu einer bestimmten Tiefe. Aufgrund der selektiven Photothermolyse werden durch die Einstrahlung bestimmter Wellenlängen eine Erwärmung und damit die Zerstörung gezielter Trägerstrukturen erreicht. Durch die Auswahl spezieller Wellenlängen wird eine Adaption des Emissionsspektrums der Lichtquelle an verschiedene Einsatzgebiete ermöglicht.
So wird die IPL- Methode in der Photorejuvenation oder Hautauffrischung (Behandlung von Teleangiektasien, erweiterte Äderchen, Sonnenschäden und Photoalterung, Entfernung bzw. Linderung kleiner Falten), vor allem aber in der Behandlung vaskulärer Läsionen sowie auch in der Entfernung pigmentierter Läsionen bzw. Tattoos und in der Haarentfernung erfolgreich eingesetzt.
Intermediärhaar
Die Stärke von Intermediärhaaren liegt zwischen der des Erwachsenenhaares (Terminalhaar) und der des Flaumhaares (Vellushaar)
IPL/ IPL2
Unter der Abkürzung IPL versteht man allgemein die intensiv gepulste Lichttechnologie (Intense Pulsed Light). Dabei handelt es sich um ein innovatives, nicht-invasives und nicht-ablatives Verfahren. Durch optische Filter wird das Licht einer hochenergetischen (Xenon-) Blitzlampe auf ein bestimmtes Wellenlängenfenster reduziert. Abhängig von seiner Wellenlänge durchdringt das Licht die Haut bis zu einer bestimmten Tiefe.
Aufgrund der selektiven Photothermolyse werden durch die Einstrahlung bestimmter Wellenlängen eine Erwärmung und damit die Zerstörung gezielter Trägerstrukturen erreicht. Durch die Auswahl spezieller Wellenlängen wird eine Adaption des Emissionsspektrums der Lichtquelle an verschiedene Einsatzgebiete ermöglicht.
So wird die IP - Methode in der Photorejuvenation oder Hautauffrischung (Behandlung von Teleangiektasien, erweiterte Äderchen, Sonnenschäden und Photoalterung, Entfernung bzw. Linderung kleiner Falten), vor allem aber in der Behandlung vaskulärer Läsionen sowie auch in der Entfernung pigmentierter Läsionen bzw. Tattoos und in der Haarentfernung erfolgreich eingesetzt.
Irreversibler Haarausfall
Irreversibler Haarausfall ist ein nicht rückgängig zu machender Haarausfall.
Kapillare
Kapillare sind feinste Blutgefäße.
Katagen
Katagen bezeichnet die Phase, in der sich ein Haarorgan in der Übergangsphase (Katagenphase) steht und sich für die Ruhepause (Telogenphase) vorbereitet.
Katagenhaar
Ein Katagenhaar ist ein Haarorgan, welches in der Übergangsphase (Katagenphase) steht und sich für die Ruhepause (Telogenphase) vorbereitet.
Keratinasoziierte Proteine
Keratinasoziierte Proteine sind ungeordnete Haarproteine, die das Material zwischen den Mikrofibrillen bilden.
Keratin
Keratin ist ein wasserunlösliches, elastisches Gerüsteiweiß, das in der Haut, den Nägeln und den Haaren vorkommt.
Keratinhärtung
Die Keratinhärtung ist die Härtung des Keratins nach chemischen Behandlungen.
Keratinisierung
Die Keratinisierung ist der Reifungsprozess der Keratinozyten bzw. Umwandlung der lebenden Keratinozyten in tote Hornzellen. Am Haarfollikel selbst versteht man darunter den Reifungsprozess der Trichozyten bis hin zum reifen, harten Haarschaft
Keratinisierungszone
Die Keratinisierungszone ist der Bereich des Haarfollikels in welchem Haarproteine mit vernetzenden Disulfidbrücken gebildet werden, und somit zur festen Hornmasse aushärten.
Keratinozyten
Keratinozyten sind die Zellen der Epidermis, die die Hornschicht bilden. Abhängig von der Lage in der Epidermis unterscheidet man Basal-, Stachel-, Körner- und Hornzellen.
Keratinproteine
Keratinproteine bilden die Substanz der Mikrofibrillen.
Keratohyalin
Keratohyalin ist die weiche Vorstufe der Hornsubstanz (Keratin) der Oberhaut (Epidermis). Keratohyalin lagert sich in den Zellen der Körnerzellschicht (Stratum granulosum) ab und wird hier in Keratin umgewandelt.
Körnerzellschicht
Die Körnerzellschicht (Stratum granulosum) besteht aus ein bis mehreren Zellagen, in denen dunkel anfärbbare Körner sichtbar werden, die die Vorläufer der Hornsubstanz Keratin sind.
Kolbenhaar
Kolbenhaar ist die Bezeichnung für ein Haar, das sich in der Ruhephase des Haarfollikels befindet.
Kollagen
Kollagen ist ein zu den Gerüsteiweißkörpern gehörendes Eiweiß. Es ist Hauptbestandteil des Stütz- und Bindegewebes in der Haut.
Kontaktallergie
Die Kontaktallergie ist eine durch Kontakt mit einer bestimmten Substanz hervorgerufene Überempfindlichkeitsreaktion.
Laser
Laser (engl. für "light amplification by stimulated emission of radiation") ist die Verstärkung von Licht durch eine stimulierte Strahlungsabgabe (Elektronen werden durch Lichtenergie angeregt und geben ihre Laserenergie ab, wenn sie in ihren Grundzustand zurückfallen). Dadurch kann ein Lichtstrahl bestimmter Wellenlänge mit hoher Energiedichte erzeugt werden. Bestimmte Wellenlängen treffen auf bestimmte Absorber in der Haut. Durch diese Selektionsmöglichkeit (selektive Photothermolyse) kann ein pigmentiertes Haar (weil es sich von seiner hellen Umgebung unterscheidet) zerstört werden.
Lederhaut
Die Lederhaut (Dermis) besteht auf dichtem Bindegewebe und enthält Blutgefäße und Nervenfasern sowie die Hautanhangsgebilde (Talgdrüsen, Schweißdrüsen, Haarwurzeln).
Lipid
Lipid ist der Sammelbegriff für alle Fette und fettähnlichen Stoffe der organischen Chemie.
Männlicher Haarausfall
Androgene ist der Sammelbegriff für männliche Sexualhormone. Von androgenetischer Haarausfall sind vor allem Männer betroffen.
Männliches Sexualhormon
Androgene ist der Sammelbegriff für männliche Sexualhormone. Von androgenetischer Haarausfall sind vor allem Männer betroffen.
Matrix-Protein
Das Matrix-Protein ist schwefelreiche nicht kristalline Komponente der Cortexzellen, die Mikofibrillen wie eine Einbettungsmasse umhüllen.
Matrixzelle/-trichozyte
Die Matrixzelle/-trichozyte ist die Mutter- oder Stammzelle, bzw. die Gesamtheit der Zellen am untersten Teil der Haarwurzel, in welchem die Zellteilung stattfindet.
Makrofibrille
Die Makrofibrille ist ein kabelstrangartiges Bündel von Mikrofibrillen und Matrixproteinen.
Medulla
Die Medulla ist die medizinische Bezeichnung des Marks des Haares.
Meduallazelle
Die Meduallazelle ist ein Zelltyp des Haarschafts der kein Keratin enthält.
Melanin
Melanin sind braun-schwarz bis schwarze Pigmente, die die Haut- und Haarfarbe bestimmen.
Melanozyten
Melanozyten sind zur Melaninbildung (siehe Melanin) befähigte Zelle in der Basalzellschicht der Epidermis und im Haafollikel.
Melanosomen
Melanosomen sind Zellelemente der Melanozyten, in denen Melanin gebildet wird und an die benachbarten Keratinoyten abgegeben wird.
Mikrofibrille
Die Mikrofibrille ist ein Bestandteil der Faserschicht des Haares.
Musculus arrecotr pili
Musculus arrecotr pili ist die medizinische Bezeichnung für Haaraufrichtemuskel.
Neurodermitis
Neurodermeitis ist einezu den Ekzemen zählende chronische ent-zündliche, veranlagungsbedingte, stark juckende Hauterkrankung, die häufig mit allergischem Asthma und allergischem Schnupfen auftritt. Sie ist gekennzeichnet durch Rötung, Bläschen, Schuppung.
Nitrofarbstoff
Nitrofarbstoff bezeichnet eine Farbstoffklasse, bei der die Farbstoffe klein genug sind, um in das Haar eindringen und es zumindest in den äußeren Bereichen einfärben zu können. Die Farbstoffe sind waschen sich wieder aus.
Oberhaut
Die Oberhaut besteht aus sich ständig erneuerndem Gewebe, das aus mehreren Zellschichten bestehet. Sie übernimmt die wichtigste Schutzfunktion gegenüber chemischen und physikalischen Einflüssen.
Papille
Die Papille ist der basale Teil der Haarwurzel.
Paracortex
Paracortex bezeichnet den Teil des Haarschaftes, in dem die Cortexzellen viele Matrixproteine und wenig Mikrofibrillen enthalten.
pH-Wert
Der pH-Wert ist die Messeinheit für die Stärke von Säuren und Laugen.
Phäomelanin
Phäomelanin ist ein Gelb-Rot Pigment in den Haaren.
Pigment
Ein Pigment ist ein Farbstoff im Körper insbesondere in der Haut und den Haaren eingelagert ist und deren Farbe bestimmt.
Pigmentflecken
Leber- und Pigmentflecken, auch Muttermale oder Naevi genannt, sind angeborene oder später auftretende Störungen der Haut. Sommersprossen und Altersflecken zählen auch zu den Pigmentflecken. Pigmentflecken können unterschiedliche Ausprägungen annehmen (von gelb bis schwarz), Ausmaße und Oberflächen (glatt, erhöht, behaart, etc.).
Peptidketten
Peptidketten bezeichnen aus Aminosäuren aufgebaute Fadenmoleküle.
Prisma
Ein Prisma im Zusammenhang mit IPL-Behandlungen bezeichnet einen Glaskörper, der von ebenen Flächen begrenzt wird und zur Lichtbrechung dient.
Proteine
Proteine sind lange Peptidketten. Die räumliche Gestalt von Proteinen hängt von der Zahl, der Größe, Art und Reihenfolge der miteinander verknüften Aminoäuren ab.
Proteinketten
Proteinketten sind Eiweißverbindungen aus Aminosäuren.
Protofibrillen
Protofibrillen ist eine kleine strukturelle Einheit des Haarproteins.
Psoriasis
Die Haut von gesunden Menschen erneuert sich innerhalb von ca. 25 Tagen. Bei einer Psoriasis ist diese Zeit auf ca. 6 Tage verkürzt. Daher bilden solche Hautzellen glänzende Schuppen auf typischen, scharf begrenzten Hautarrealen. Außerdem zeigt sich bei diesen Arealen eine stark durchblutete, rote Haut.
Psoriasis geographica
Die Psoriasis geographica ist eine großflächige zusammengewachsene Schuppenflechte mit Umrissen in Form einer Landkarte.
Psoriasis palmaris et plantaris
Die Psoriasis palmaris et plantaris ist eine Schuppenflechte meist auf der Innenseite der Hand und den Fußsohlen.
Psoriasis punctata
Die Psoriasis punctata ist eine punktuelle Schuppenflechte überwiegend verteilt am Rumpf.
Psoriasis pustulosa
Die Psoriasis pustulosa ist eine Schuppenflechte mit eitrigen Pusteln.
Psoriasis vulgaris
Die Psoriasis vulgaris ist eine großflächige Schuppenflechte mit silbriger Schuppenbildung mit schmalem roten Rand.
Reflektion/reflektieren
Reflektion von Licht beschreibt das zurückstrahlen, spiegeln oder zurückwerfen von Lichtwellen. Die Haut hat eine reflektierende Wirkung, die bis zu 70% der Lichtwellen reflektieren kann.
Reversibler Haarausfall
Reversibler Haarausfall ist ein heilbarer und vorübergehender stark erhöhter Haarverlust.
Säureschutzmantel
Der Säureschutzmantel ist die natürliche Schutzschicht der Haut. Der Säureschutzmantel
besteht aus einer Verbindung von Sebum und Schweiß und anderen Mikropartikeln.
Salzbrücke
Die Salzbrücke trägt zur Stabilität des Haares durch die elektrostatische Anziehung entgegengesetzt geladener Aminosäuren im Haarkreatin beruhende Bindung im Haar bei.
Schwefelsäure
starke Säure, die ais der Verbindung von Schwefel, Wasserstoff und Sauerstoff entsteht; ihre Verbindungen mit Metallen (Salze) heißen Sulfate
Schweißdrüse
Die Schweißdrüse ist ein Hautanhangsgebilde des Haares und für die Schweißproduktion verantowrtlich.
Seborrhoe
Seborrhoe bezeichnet den gesteigerten Talgfluß durch die vermehrte Sebumabgabe der Talgdrüsen.
Sebostase
Sebostase bezeichnet trockene Haut in Folge der Unterproduktion von Sebum durch die Talgdrüsen.
Sebum
Sebum ist das Sekret der Talgdrüsen, auch Hauttalg genannt.
Skin Rejuvenation
Skin Rejuvenation, auch Hautverjüngung, Hautglättung, Skin refreshing, Skin smoothing oder Hautbildverbesserung genannt. Bei der Skinrejuvenation werden die kollagenen Fasern in der Tiefe der Haut durch Umwandlung von speziellem Licht in Wärme zur Neubildung angeregt. Mit zunehmendem Alter lässt die Collagenproduktion der Haut nach. Fältchen, müde wirkende Augen durch Augenringe und Grauschimmer der Haut sind die sichtbaren Folgen. Durch die Skin Rejuvenation wird die Haut besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt.
Skin Resurfacing
Unebenheiten auf der Haut werden mit einem Laser abgetragen und an das normale Hautniveau angeglichen.
Spektrum
Ein Spektrum entsteht bei der Brechung von weißem Licht durch ein Glasprisma mit der Farbfolge rot bis violett.
Spektralfarben
Spektralfarben sind ungemischte reine Farben verschiedener Wellenlängen. Sie entstehen bei der spektralen Zerlegung von weißem Licht und sind nicht weiter zerlegbar.
Spurenelemente
Spurenelemente sind die Nährstoffe, die in den Zellen eines Organismus verwertet werden.
Sterin
Sterin ist die Kohlenwasserstoffverbindung in einer tierischen oder pflanzlichen Zelle.
Stoffwechsel
Der Stoffwechsel beschreibt die chemischen Reaktionen von außen zugeführter Stoffe in einem lebenden Organismus.
Subcutis
Subcutis ist die dritte Hautschicht mit dem Unterhautfettgewebe.
Talgdrüse
Talgdrüsen geben das Sekretionsprodukt Talg oder Sebum an die Hautoberfläche ab.
Tattoo-Entfernung
Die Tattoo-Entfernung geschieht heute mittels speziellen Lasern, die das Tattoo mehr oder weniger rückstandsfrei entfernen, ohne die Haut zu beschädigen. Insbesondere bei roten und gelben Tattoo´s kann die Behandlung langwieriger sein. Früher wurden Tattoos einfach abgeschliffen und es konnten erheblich Wunden und Narbe zurückbleiben.
Tenside
Tenside sind waschaktive Substanzen zur Reinigung von Haut und Haar. Sie setzen die Oberflächenspannung des Wassers herab und dienen als Schaumbildner.
Testosteron
Testosteron ist das männliche Sexualhormon (siehe Androgene).
Telogen
Das Haarwachstum unterteilt sich in vier Phasen. In der Anagenen Phase wird das Haar gebildet und befindet sich im Wachstum, in der Katagenen Phase wird das Haar an die Hautoberfläche abgestoßen. In der Exogenen Phase fällt das Haar aus. In der Telogenen Phase bindet sich die Haarpapille in einem Ruhezustand in der kein Keratin oder Melanin gebildet wird.
Telogenhaar
Ein Telogenhaar ist ein Haarorgan in der Ruhephase
Telogenhaarausfall
Bei Telogenhaarausfall tritt durch eine geringfügige Schädigung eine verfrühter Übergang der betreffenden Haarfollikeln in die Telogenphase ein.
Telogenfollikel
Ein Telogenfollikel ist ein Haarorgan in der Ruhephase
Terminalhaar
Terminalhaar ist die kräftigste Form des Haares und kommt meist im Kopf, Bart- und Schamhaarbereich vor
Terminalhaarfollikel
Ein Terminalhaarfollikel ist ein Haarorgan, das dickes, oft markhaltiges und stärker pigmentiert ist
Transepidermaler Wasserverlust
Transepidermaler Wasserverlust beschreibt einen übermäßigen Wasserverlust der Haut infolge der geschädigten Oberschicht der Haut und kann zur Austrocknung führen
Trichosiderine
Trichosiderine ist eine Abwandlung des Phäomelanins (rot-gelbe Pigmente), die
z.b. in irischem roten Haar vorkommen
Trichozyten
Trichozyten sind Zellen in der Haarzwiebel. Sie sind für die Keratinbildung verantwortlich.
UV
UV ist die Abkürzung für Ultra Violett. Dies ist eine unsichtbare Strahlung mit kurzer Wellenlänge die sich auch im Sonnenlicht befindet und eine starke chemische und biologische Wirkung hat.
Vellushaar
Vellushaare sind sehr feine und kurze Haare, ach Flaum- oder Wollhaar genannt, die meist im Oberlippenbereich auftreten.
Vellushaarfollikel
Der Vellushaarfollikel ist das Haarorgan inklusive des Haarschaftes eines sehr feinen und kurzen Haares
Vene
Venen sind Blutgefäße, durch die sauerstoffarmes und verbrauchtes Blut von den Körperorganen und deren Umgebung zum Herzen fließt
Venenklappen
Venenklappen sind taschenförmige Klappen in den Venen der oberen und unteren Extremitäten. Sie verhindern das das Blut wieder zurückfließen kann.
Venolen
Venolen sind kleinste venöse Gefäße.
Verhornung
(siehe Keratinisierung)
Vitiligo
Vitiligo, auch Weißfleckenkrankheit genannt, ist eine Hauterkrankung die auf kleinen Arealen aber auch großflächig auftritt. Die hellen Stellen zeigen einen sichtbaren Pigmentverlust als Folge des Absterbens von Melanozyten, die für die Färbung und Bräunung der Haut verantwortlich sind. Bislang ist der genaue Mechanismus der Zerstörung von Pigmentzellen bei dieser Erkrankung nicht genau bekannt. Die Vitiligo hat eine Häufigkeit von bis zu 2 % der Bevölkerung. Neben der erheblich erhöhten Lichtsensibelität sind die betroffenen Menschen durch die Flecken mit teils großflächiger Aufhellung der Haut oft erheblich in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt.
Wachstumszyklus
Das Haarwachstum unterteilt sich in vier Phasen. In der Anagenen Phase wird das Haar gebildet und befindet sich im Wachstum, in der Katagenen Phase wird das Haar an die Hautoberfläche abgestoßen. In der Exogenen Phase fällt das Haar aus. In der Telogenen Phase bindet sich die Haarpapille in einem Ruhezustand in der kein Keratin oder Melanin gebildet wird.
Wachstumsgeschwindigkeit der Haare
Die Wachstumsgeschwindigkeit (Längenzunahme des Haares pro Tag) beträgt ca. 0,3 Millimeter.
Wachstumsphasen der Haare
Das Haarwachstum unterteilt sich in vier Phasen. In der Anagenen Phase wird das Haar gebildet und befindet sich im Wachstum, in der Katagenen Phase wird das Haar an die Hautoberfläche abgestoßen. In der Exogenen Phase fällt das Haar aus. In der Telogenen Phase bindet sich die Haarpapille in einem Ruhezustand in der kein Keratin oder Melanin gebildet wird.
Wasserstoffbrückenbindung
Die Wasserstoffbrückenbindung ist die Anziehung zwischen Wasserstoff und Sauerstoff in der auf verschiedenen Molekülen beruhenden Bindung im Haar. Diese trägt zur Stabilität der räumlichen Form von Haarproteinen bei
Wechseljahre
Als Wechseljahre wird die Übergangsphase der Frau in die unfruchtbare Zeit bezeichnet. In dieser Zeit kann es zu einer Umstellung des Hormonhaushalts kommen, was sich auch auf das Haarwachstum auswirken kann.
Wurzelscheide
Die Wurzelscheide bezeichnet die den Haarkanal bildende Zelllinien.
Zellkern
Der Zellkern enthält die die Erbinformationen (Gene), die für das Haarwachstum sowie für die Färbung und die Haardicke verantwortlich sind.
Zellkernrest
Der Zellkernrest besteht aus Resten der Zellkernen in den abgestorbenen und keratinisierten Zellen des Haares. |